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Aligoté

Die weiße Rebsorte Aligoté gehört vermutlich zu den am meisten unterschätzten Rebsorten Frankreichs. Dies liegt vor allem daran, dass sie über lange Zeit in ungeeigneten tiefgründigen Lagen, mit einem Fokus auf hohe Erträge angebaut wurde. Das Resultat waren leichte, säurebetonte, schnell zu trinkender Weißweine. Die preiswerten Weine reichten dann oft nur für Weißweinschorlen oder wurden als Basis für den Kir zusammen mit Crème de Cassis verwendet. Doch aktuell erlebt die alte Rebsorte eine Renaissance.
 
Seinen Ursprung hat Aligoté im Südwesten des Burgunds und auch heute noch wird sie auf im Burgund auf knapp 2000 Hektar angebaut, womit sie nach Chardonnay auf Platz 2 der angebauten Weißweintrauben in der Weinbauregion steht. Laut DNA-Analyse handelt es sich um eine Kreuzung von Pinot mit Gouais Blanc. Winzer wie Antoine Jobard, Geantet Pansiot oder Jean-Marc Roulot zeigen, dass die Rebsorte auf kargen Böden und bei ausreichender Reife absolut hervorragende Qualitäten erbringt. Hierbei hilft zum Teil auch der Klimawandel. Hinzu kommt, dass in der eigens für sie geschaffenen AOC Bourgogne Aligoté der Ertrag auf 45 hl/ha begrenzt wurde.
 
Die besten Aligotés sind frisch und präzise mit einem grandiosen Säuregerüst. Filigran und vielschichtig mit aromen von weißen Blüten, Zitrone, Akazie, Brioche und einer Mineralik die an nassen Stein erinnert. Selbstverständlich können sie schon wunderbar jung genossen werden, doch entgegen vieler Meinungen besitzen sie ausgezeichnetes Lagerpotenzial. Ein gutes hat der schlechte Ruf der Rebsorte aber: In Zeiten immer weiter steigender Preise für Chardonnays aus dem Burgund, findet man in Aligoté eine wunderbare Alternative, die auch die letzten Kritiker umstimmen dürfte.

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Die weiße Rebsorte Aligoté gehört vermutlich zu den am meisten unterschätzten Rebsorten Frankreichs. Dies liegt vor allem daran, dass sie über lange Zeit in ungeeigneten tiefgründigen Lagen, mit einem Fokus auf hohe Erträge angebaut wurde. Das Resultat waren leichte, säurebetonte, schnell zu trinkender Weißweine. Die preiswerten Weine reichten dann oft nur für Weißweinschorlen oder wurden als Basis für den Kir zusammen mit Crème de Cassis verwendet. Doch aktuell erlebt die alte Rebsorte eine Renaissance.
 
Seinen Ursprung hat Aligoté im Südwesten des Burgunds und auch heute noch wird sie auf im Burgund auf knapp 2000 Hektar angebaut, womit sie nach Chardonnay auf Platz 2 der angebauten Weißweintrauben in der Weinbauregion steht. Laut DNA-Analyse handelt es sich um eine Kreuzung von Pinot mit Gouais Blanc. Winzer wie Antoine Jobard, Geantet Pansiot oder Jean-Marc Roulot zeigen, dass die Rebsorte auf kargen Böden und bei ausreichender Reife absolut hervorragende Qualitäten erbringt. Hierbei hilft zum Teil auch der Klimawandel. Hinzu kommt, dass in der eigens für sie geschaffenen AOC Bourgogne Aligoté der Ertrag auf 45 hl/ha begrenzt wurde.
 
Die besten Aligotés sind frisch und präzise mit einem grandiosen Säuregerüst. Filigran und vielschichtig mit aromen von weißen Blüten, Zitrone, Akazie, Brioche und einer Mineralik die an nassen Stein erinnert. Selbstverständlich können sie schon wunderbar jung genossen werden, doch entgegen vieler Meinungen besitzen sie ausgezeichnetes Lagerpotenzial. Ein gutes hat der schlechte Ruf der Rebsorte aber: In Zeiten immer weiter steigender Preise für Chardonnays aus dem Burgund, findet man in Aligoté eine wunderbare Alternative, die auch die letzten Kritiker umstimmen dürfte.
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